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Lebenswerte und barrierefreie Ortsmitten - Oppenweiler ist Modellkommune

Die Gemeinde Oppenweiler ist eine von 20 Modellkommunen des Pilotprojekts „20 Dialogprozesse. Ortsmitten – gemeinsam barrierefrei und lebenswert gestalten“ der grün-geführten Landesregierung. Oppenweilers Bürgermeister Bernhard Bühler hat heute im Rahmen einer virtuellen Auftaktveranstaltung die Ernennungs-Urkunde entgegengenommen. Nun kann die Gemeinde unter Beteiligung der Bürgerschaft ausarbeiten, wie künftig der Straßenraum so umgestaltet werden kann, dass das Ortszentrum zu einem Treffpunkt für alle werden kann. Der Dialogprozess soll bis Ende 2021 abgeschlossen sein.

© Jedesto/CC BY-SA 4.0

PRESSEMITTEILUNG

„Aus einem hochwertigen Bewerberfeld von 73 Städten und Gemeinden hat das Konzept der Gemeinde Oppenweiler die Jury überzeugt. Ich gratuliere herzlich und freue mich, dass Oppenweiler sich nun auf den Weg machen kann, die Ortsmitte im Sinne aller Beteiligten umzugestalten“, sagt der grüne Landtagsabgeordnete Willi Halder.
In Oppenweiler warten die Menschen schon lange auf eine Verkehrsentlastung durch eine Ortsumfahrung. Die Bundesstraße B 14 führt mitten durch den Ort. Das hohe Verkehrsaufkommen hat erhebliche Auswirkungen auf die Lebensqualität und die Aufenthaltsqualität im Ort. „Gemeinsam mit vielen Akteuren soll nun erarbeitet werden, wie eine fußgängerfreundliche und attraktive Ortsmitte in Oppenweiler aussehen kann“, freut sich Oppenweilers Bürgermeister Bühler. Neben Fachleuten sollen auch die Bürgerinnen und Bürger in klassischen und auch digitalen Beteiligungsformaten eingebunden werden.
„In vielen Kommunen prägen Durchfahrtsstraßen das Ortsbild. Das ist nicht mehr zeitgemäß. Ein gesundes Miteinander braucht Treffpunkte im Zentrum der Gemeinden. Für lebendige Ortsmitten ist es wichtig, dass man sich auch zu Fuß sicher fühlt und Begegnungen gewährleistet sind. Ortsmitten müssen vielseitig nutzbar und barrierefrei sein und für alle Generationen etwas bieten“, sagt Willi Halder.


Info:
Das Ortsmitten-Projekt ist Teil des ressortübergreifenden Impulsprogramms für gesellschaftlichen Zusammenhalt „Na klar, zusammen halt …“ Durch mutige und unkonventionelle Ansätze soll das Miteinander im Land gestärkt werden.
Es wurde unter Federführung des Ministeriums für Verkehr gemeinsam mit dem Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz sowie dem Ministerium für Soziales und Integration konzipiert. Das Projekt wird auf Landesebene vom Bereich Neue Mobilität der Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg mbH (NVBW) koordiniert.

Die Ergebnisse aus den Dialogprozessen in den Modellkommunen sollen beispielhaft dazu beitragen, bis
2030 bis zu 500 lebendige und verkehrsberuhigte Ortsmitten zu schaffen.
Weitere Informationen unter www.ortsmitten-bw.de.

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