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Rems-Murr-Kreis für biologische Vielfalt entlang von Straßen ausgezeichnet

Der Rems-Murr-Kreis ist einer von vier Stadt- und Landkreisen, die heute von Verkehrsminister Hermann für ihren herausragenden Einsatz für die Vielfalt von Tieren und Pflanzen entlang von Straßen gewürdigt wurden.

© Szusza Boka/Pixabay.com

PRESSEMITTEILUNG

„Gratulation an den Kreis für diese verdiente Auszeichnung“, freut sich der Grüne Landtagsabgeordnete Willi Halder.

„Die Umwandlung von einfachem Straßengrün in artenreiche Blühflächen ist ein wichtiger Beitrag zum Naturschutz. Der Landkreis hat eigens einen Spezialisten zur Begleitung und Konzeption der Maßnahmen beauftragt. Die farbenfrohen Flächen sind nicht nur für Insekten nützlich, sondern auch ein Genuss für’s Auge“, so Halder weiter.

Seit 2018 stellt das grün-geführte Verkehrsministerium Finanzmittel für vielfältige Maßnahmen zur Förderung der Artenvielfalt auf den Grünflächen an Straßen zur Verfügung. Der Rems-Murr-Kreis hat seitdem jährlich Flächen gemeldet und hat bereits 9,1 Hektar Straßenbegleitgrün in Blumenwiesen oder Wildbienen- und Schmetterlingssäume umgewandelt.

Als Dank hat der Rems-Murr-Kreis eine „Wildbienenkunst“-Skulptur des Künstlers Marcel E. Plüss erhalten. Die Holzskulpturen des Bildhauers bieten durch gebohrte Hohlräume Wildbienen ein Zuhause.

Alle Maßnahmen im Rems-Murr-Kreis:

  • Viertgrößte Aushagerungsfläche innerhalb ausgezeichneten Kreise mit insgesamt 9,1 Hektar an verschiedenen Bundes-, Landes- und Kreisstraßen, davon wurden bzw. werden 5,6 ha mittels Ansaat in Blumenwiesen und 3,5 Hektar mittels Ansaat in Wildbienen- und Schmetterlingssäume umgewandelt und spezielle Nisthügel für Wildbienen und andere Insekten hergestellt.
  • Die Wildblumenwiesen bestehen aus einer Vielzahl an Arten wie Margerite, Wiesen-Salbei und Kleinem Wiesenknopf. Die Wildbienen-Schmetterlingssäume zeichnen sich durch einen noch höheren Anteil an Blumen auf. Dazu gehören beispielsweise Lichtnelken, Malven, Margeriten, Wilde Karden und Nickende Disteln.
  • Für einen schönen Aspekt im ersten Jahr sorgen Klatschmohn und Kornblume.
  • Landkreis hat 2018, 2019 und 2020 Flächen gemeldet.
  • Fachliche Begleitung der Maßnahmen durch einen vom Landkreis beauftragten Biologen, der die Konzeption der Maßnahmen entwickelt hat.
  • Blühflächen sollen in ein digitales Kartensystem aufgenommen werden, um deren fachgerechte Pflege langfristig zu sichern.
  • Aufstellung von Schildern an den Blühflächen zur Information der Öffentlichkeit.

Weitere Informationen zum Sonderprogramm zur Stärkung der biologischen Vielfalt und den Maßnahmen des Verkehrsministeriums finden Sie hier: https://vm.baden-wuerttemberg.de/de/mensch-umwelt/naturschutz/staerkung-der-biologischen-vielfalt/

 

 

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