top image

Landesregierung investiert in die Verbesserung von Straßen im Rems-Murr-Kreis

Landes-Verkehrsminister Hermann hat heute die Förderung der Kommunalen Infrastruktur nach dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (LGVFG) bekannt gegeben. Demnach erhält die Stadt Winnenden für die Umgestaltung der ehemaligen B14 eine Zuwendung in Höhe von 5,2 Millionen Euro und der Landkreis erhält 2,2 Millionen Euro für den Ausbau der K1914 zwischen Baach und Bürg. Außerdem kann die Gemeinde Weissach im Tal mit einer Förderung von 1,1 Millionen Euro nun mit dem Bau des Kreisverkehrs an der Kreuzung K1907/Welzheimer Straße beginnen.

© stux/Pixabay.com

PRESSEMITTEILUNG

„Ich bin begeistert, dass es zwei Vorhaben auf Winnender Markung in das Förderprogramm geschafft haben“, freut sich der Grüne Landtagsabgeordnete Willi Halder. „Die Dringlichkeit der Sanierung der Kreisstraße zwischen den Winnender Ortsteilen Baach und Bürg ist bereits über viele Jahre sichtbar. Jetzt kann der Kreis hoffentlich bald mit dem Bau beginnen. Und die Stadt Winnenden kann nun mit Hilfe der Fördermittel mit der Neugestaltung der alten B14-Ortsdurchfahrt starten. Mehr Grün, bessere Fußwege und eine bessere Radwegeverbindung, für eine nachhaltige und klimafreundliche Mobilität in der Innenstadt“, darauf freut sich Willi Halder (Grüne).

„Das Land unterstützt die Kommunen gezielt bei Projekten, die sowohl die Infrastruktur stärken als auch die Lebensqualität der Anwohner erhöhen“, erklärt Willi Halder. „Gleichzeitig sind die Kommunen ein wichtiger Auftraggeber der Bauwirtschaft, da sie rund 50 Prozent der staatlichen Bauinvestitionen tragen. Daher sind Investitionen gerade auch in Zeiten von Corona wichtig, um einem krisenhaften Abschwung in der Bauwirtschaft entgegenzuwirken“, sagt Halder.

Dank der Novellierung des LGVFG können nun auch lebendige und verkehrsberuhigte Ortsmitten sowie Maßnahmen zur Wiedervernetzung von Lebensräumen gefördert werden. In das Programm 2020 nach dem LGVFG zur Förderung des kommunalen Straßenbaus werden insgesamt 43 neue Projekte mit einem Fördervolumen von rund 73 Millionen Euro aufgenommen. Gefördert werden vor allem Vorhaben, die der Verkehrssicherheit dienen, oder Maßnahmen, die Verkehrsverhältnisse verbessern oder Lärmschutzmaßnahmen.

Weitergehende Info zum Programm 2020-2024

Seit dem 1. Januar 2020 ist die Novellierung des LGVFG in Kraft getreten. Danach können Kommunen im Bereich Kommunaler Straßenbau nun auch zu neuen Förderbereichen wie beispielsweise Brückenmodernisierung, lebendigen und sicheren Ortsmitten, Radschnellverbindungen, verkehrsbezogenen Maßnahmen der Luftreinhaltung sowie Maßnahmen zur Wiedervernetzung von Lebensräumen Anträge auf Programmaufnahme stellen.

Das Programm umfasst einen Zeitraum von fünf Jahren – 2020 bis 2024. Durch die neuen Projekte werden Investitionen mit einem Gesamtvolumen von über 140 Millionen Euro angestoßen. Das Gesamtprogramm wächst auf fast 400 Vorhaben der Städte, Gemeinden und Landkreise. Bezuschusst werden die bereits im Bau befindlichen, bewilligten und zur Bewilligung freigegebenen Vorhaben der Kommunen.

Fördermittel aus dem LGVFG gibt es auch für ÖPNV- und Radverkehrsmaßnahmen. Hierüber wird aber getrennt entschieden.

 

Diese Webseite verwendet Cookies. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen, stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Mehr Informationen