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Programmentscheidung für das Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum vorgestellt – zahlreiche Projekte im Rems-Murr-Kreis

PRESSEMITTEILUNG

„Über 815.000 Euro Fördergelder fließen im Rahmen des Entwicklungsprogramms Ländlicher Raum (ELR) in den Rems-Murr-Kreis. Damit werden Projekte in den Gemeinden Großaspach, Welzheim, Murrhardt, Backnang-Heiningen, Auenwald-Mittelbrüden, Althütte und Alfdorf gefördert“, freut sich der Grüne Landtagsabgeordnete Willi Halder. Grün-Rot hat es sich zum Ziel gesetzt, den Ländlichen Raum zu stärken und sie als Lebens- und Wirtschaftsraum zukunftsfähig zu gestalten. In der Förderperiode 2014 werden deshalb insgesamt 60,4 Millionen Euro für die Strukturförderung in den ländlichen Gebieten Baden-Württembergs zur Verfügung gestellt.

Mit den Förderschwerpunkten Arbeiten, Gemeinschaftseinrichtungen, Wohnen und Grundversorgung wird ein wichtiger Beitrag zur ökologischen Modernisierung des Ländlichen Raums geleistet. Damit können die Strukturen ländlich geprägter Orte nachhaltig verbessert werden. „Projekte wie die Schaffung von Barrierefreiheit im Rathaus in Althütte oder Wohnumfeldmaßnahmen in Backnang-Heiningen sind wichtig, um die Lebensqualität der Menschen vor Ort zu stärken“, so Willi Halder abschließend.

Hintergrund: Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum

Das ELR ist das zentrale Investitionsförderprogramm des Landes für den Ländlichen Raum. Ergänzend zu anderen Förderprogrammen und -kulissen im Ländlichen Raum wie Leader, Plenum, dem Biosphärengebiet Schwäbische Alb und den sieben Naturparken gibt es Impulse, die Ländliche Regionen attraktiver machen. Die grün-rote Landesregierung will mit dem ELR den Ländlichen Raum nachhaltig stärken und hat das Programm seit 2012 auf die aktuellen Herausforderungen in Klimaschutz und Ressourceneffizienz ausgerichtet.

Dass dieser Weg richtig und für die Kommunen hoch attraktiv war, zeigt die gesteigerte Nachfrage nach Fördermitteln 2013 und 2014 deutlich. Im Sinne der grünroten Politik für Klimaschutz, Ressourceneffizienz und Lebensqualität im Ländlichen Raum führen Energieeinsparung, hohe Energieeffizienz, erneuerbare Energien oder umweltfreundliche Bauweisen bei privaten Projekten zu einem Fördervorrang und sind für kommunale Projekte Fördervoraussetzung. Die Auswahl der Orte und der Projekte erfolgte in einem Wettbewerb der besten Ideen, basierend auf den Entwicklungskonzepten der Gemeinden. Das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz trifft jährlich die Programmentscheidung. Bis zur Aufnahme der Orte und Projekte in die Programmentscheidung wird auch die strukturverbessernde Wirkung der Projekte beurteilt. Je größer die strukturellen Mängel der Gemeinden, je schlüssiger und realistischer das Entwicklungskonzept und die geplanten strukturverbessernden Maßnahmen sind, desto größer ist die Chance zur Aufnahme in das ELR-Programm. Die Mittel dafür liegen in diesem Jahr bei 50,4 Millionen Euro.

Mit der Förderlinie „Spitze auf dem Land! Technologieführer für Baden-Württemberg“ im Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum will das Land kleine und mittlere Unternehmen mit weniger als 100 Beschäftigten im Ländlichen Raum ansprechen, die das Potenzial zur Technologieführerschaft erkennen lassen, indem sie Innovationsfähigkeit und ausgeprägte Technologiekompetenz in der Umsetzung und Anwendung innovativer Produktionsprozesse und Produkte aufweisen. Für das Jahr 2014 stehen hierfür 10 Millionen Euro von EU und Land zur Verfügung, so dass die Gesamtmittel für das Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum in diesem Jahr 60,4 Millionen Euro betragen. Der EU-Anteil stammt aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

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