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Landesregierung prämiert konkrete digitale Projekte im Rems-Murr-Kreis mit insgesamt 64.617 Euro

© pixabay–geralt

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Willi Halder: „Das Land setzt mit der Digitalisierungsstrategie digital@bw auf die Gestaltungskraft der Kommunen und Landkreise.“

PRESSEMITTEILUNG

Drei Gemeinden aus dem Rems-Murr-Kreis und der Landkreis selbst, sind beim Wettbewerb „Städte und Gemeinden 4.0 – Future Communities“ ausgezeichnet worden.

Das Land fördert die Entwicklung des digitalen Projekts der Straßenerfassung mit künstlicher Intelligenz im Rems-Murr-Kreis mit einem Zuschuss von insgesamt 40.817 Euro in den Gemeinden Leutenbach (9.966 Euro), Oppenweiler (8.181 Euro) und Rudersberg (22.669 Euro). Bei diesem innovativen Digitalisierungsansatz werden die Kommunen zukünftig die Zustände ihrer Straßen mittels Foto- und Bewegungssensoren eigenständig erfassen können. Dank der eingebauten GPS- Empfänger können bauliche Defizite der Straßen leicht erhoben und Instandhaltungsmaßnahmen effizient und zeitnah geplant werden.

„Ich beglückwünsche die Gemeinden Leutenbach, Oppenweiler und Rudersberg zu ihrer erfolgreichen Bewerbung. Die Landesregierung belohnt deren innovativen Einsatz die Digitalisierung in die Kommune zu tragen“, so der Grüne Landtagsabgeordnete Willi Halder. „Das besondere an Future Communities ist die Vielfalt der Ideen in den Kreisen, Städten und Gemeinden. So freut es mich besonders, dass auch die Landkreisverwaltung unter den Preisträgern der Förderbescheide ist“, so Willi Halder weiter.

Der Landkreis investiert in den Start eines Building Information Modeling (BIM). Mit der Förderung in Höhe von 23.800 Euro wird am Beispiel der

Gesamtimmobilienkonzeption des Landkreises ein Pilotprojekt gestartet. Mit der Bauwerksdatenmodellierung können alle relevanten Bauwerksdaten digital modelliert, kombiniert und erfasst werden. Die Baubeteiligten, wie Architekten und Ingenieure, sind somit immer auf einem aktuellen Wissenstand. Die schafft eine Vereinfachung in der Baukommunikation, da die technischen Daten eines Bauwerks im System immer abrufbar sind. „Die Digitalisierung vereinfacht somit auf lange Sicht den Beschäftigten der Landkreisverwaltung die Verwaltung der eigenen Gebäude“, freut sich Willi Halder MdL.

Hintergrund:

Die Landesregierung fördert Anträge von 45 Preisträgern mit insgesamt 1,08 Millionen Euro. Die Sieger wurden von der Landesregierung durch eine gemeinsame Jury mit dem Städte- und dem Gemeindetag ausgewählt. Die Auszeichnungen reichen von digitalen Verwaltungsassistenten, ein Programm zur Erfassung von Straßenschäden mit Künstlerischer Intelligenz oder Apps zur Beteiligung von Jugendlichen in der Kommunalpolitik.

Mit dem Programm „Städte und Gemeinden 4.0 – Future Communities” unterstützt die Landesregierung kommunale Digitalisierungsprojekte. Ganz gezielt werden damit auch erste digitale Schritte von Kommunen unterstützt. So soll die Digitalisierung in die Fläche gebracht und die Städte und Gemeinden auf ihrem Weg zur Zukunftskommune begleitet werden.

Im Unterschied zur ersten Ausschreibung im Jahr 2017 konnten sich dieses Jahr neben den 1001 Städten und Gemeinden erstmals auch die 35 Landkreise Baden- Württembergs mit Digitalisierungsprojekten bewerben. Ausdrücklich erwünscht waren zudem Gemeinschaftsprojekte mehrerer Kommunen, um die Digitalisierung in die Fläche unseres Landes zu tragen. Insgesamt reichten dieses Mal 84 Kommunen Anträge ein.

Die eingereichten Projekte orientieren sich an den strategischen Schwerpunktthemen der landesweiten Digitalisierungsstrategie digital@bw wie Mobilität, digitale Verwaltung oder Gesundheit.

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