top image

Land baut Radnetz in der Region weiter aus

Der Rems-Murr-Kreis profitiert von dem heute vorgestellten Förderprogramm für kommunale Rad- und Fußverkehrsinfrastruktur. „Der Ausbau der Fuß- und Radinfrastruktur geht voran. Baden-Württemberg gilt mittlerweile als Vorbild bei der Fuß- und Radverkehrsförderung“, freut sich der Grüne Landtagsabgeordnete Willi Halder.

© Grafik Verkehrsministerium BaWü

PRESSEMITTEILUNG

Neu ins Bauprogramm 2021 aufgenommen wurden der Radweg an der K 1846 von Nellmersbach nach Erbstetten sowie der Neubau einer Fußgänger- und Radwegbrücke über die Weissach an der Welzheimer Straße in Unterweissach. In Fellbach soll die Aufenthaltsqualität und der Radverkehr in der nördlichen Bahnhofstraße verbessert werden. Förderwürdig ist auch die Ortsdurchfahrt Heutensbach. Hier soll ein Schutzstreifen und Querungshilfen entstehen. Murrhardt kann ebenfalls Fördergelder für die Errichtung einer B&R Fahrradstation am Bahnhof sowie einen abschließbaren Fahrradunterstand für mindestens 16 Fahrräder auf dem Klosterhofparkplatz beantragen. Auch Oppenweiler kann mit der Unterstützung des Landes nun Fahrradboxen und Fahrradabstellanlagen (B+R Anlage) am Bahnhof planen.

„Mit dem Neu- und Ausbau dieser Fuß- und Radwege verbessert sich die Infrastruktur Rems-Murr-Kreis deutlich“, betont Halder.  „Radfahren und zu Fuß gehen ist gesund und gelebter Klimaschutz. Klar ist: Wenn wir wollen, dass die Menschen auf das Rad umsteigen, brauchen wir ein möglichst lückenloses Netz gut ausgebauter und sicherer Wege. Die Radverkehrsförderung spielt eine entscheidende Rolle für die Verkehrswende. Baden-Württemberg möchte Wegbereiter einer nachhaltigen Mobilität werden. Ziel ist, den Radverkehrsanteil bis 2030 auf 20 Prozent zu verdoppeln. Wir wollen, dass auch der Weg zum Arbeitsplatz immer häufiger mit dem Rad zurückgelegt wird. Pendeln mit dem Rad soll schnell und sicher sein.“

Gerade in diesen schwierigen Zeiten stellt das Landesprogramm zur Radverkehrsinfrastrukturförderung gleichzeitig auch ein wichtiges Konjunkturprogramm dar. Davon profitiert insbesondere auch die mittelständische regionale Bauwirtschaft.

Insgesamt hat das Land Baden-Württemberg in das Förderprogramm für den Bereich Rad- und Fußverkehr 143 neue Bauvorhaben mit einer Förderhöhe von etwa 70 Millionen Euro neu aufgenommen. Dies ist fast eine Vervierfachung innerhalb von drei Jahren. 2018 betrug die Förderhöhe noch 18 Millionen Euro.

Die Programmaufnahme ist noch nicht gleichbedeutend mit einer Förderung. Um eine Förderung nach LGVFG und VwV-LGVFG zu erhalten, müssen die Vorhabenträger nach der Programmaufnahme in einer zweiten Stufe bei den Regierungspräsidien einen formalen Antrag auf Förderung einreichen. Über die Genehmigung und Bewilligung der Förderung entscheiden die Regierungspräsidien. Der aktuelle Programmumfang berücksichtigt die Finanzhilfen des Bundes für Investitionen in die Radverkehrsinfrastruktur (Sonderprogramm Stadt und Land). Die vollständige Finanzierung des Programms ist nur mit diesen Mitteln gewährleistet.

 

 

 

 

Diese Webseite verwendet Cookies. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen, stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu.

Diese Webseite nutzt Cookies zur Verbesserung des Erlebnisses unserer Besucher. Indem Sie weiterhin auf dieser Webseite navigieren, erklären Sie sich mit unserer Verwendung von Cookies einverstanden.

Essenzielle Cookies ermöglichen grundlegende Funktionen und sind für die einwandfreie Funktion der Website erforderlich.
Statistik Cookies erfassen Informationen anonym. Diese Informationen helfen uns zu verstehen, wie unsere Besucher unsere Website nutzen.