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Weissach im Tal: Rund 855.000 Euro für schnelles Internet

Für den Breitband-Ausbau erhält die Gemeinde Weissach im Tal rund 855.000 Euro vom Land. Dies gab das für Digitalisierung zuständige Ministerium in Stuttgart heute bekannt. Trotz der großen Herausforderungen der Corona-Pandemie für Baden-Württemberg liegt die Förderung von schnellem Internet weiter auf einem Rekordniveau. Um die erfreulich hohe Nachfrage nach Fördermitteln für den Ausbau bis zur Haustür zuverlässig bedienen zu können, hat die grün-geführte Landesregierung im Nachtragshaushalt weitere 100 Millionen Euro bereitgestellt.

© BarbaraJackson/Pixabay

PRESSEMITTEILUNG

Der Grüne Abgeordnete Willi Halder gratuliert: „Ich freue mich, dass in Weissach im Tal mit den Mitteln des Landes der Breitband-Ausbau weiter vorangetrieben werden kann und so auch die letzten ‚weißen Flecken‘ im Gemeindegebiet mit schnellem Internet versorgt werden können. Schnelle und flächendeckende Breitband-Netze sind die Voraussetzung für neue Geschäftsideen, wirtschaftliches Wachstum und gesellschaftliche Entwicklung. Davon profitieren die Bürgerinnen und Bürger, die Unternehmen vor Ort und vor allem auch öffentliche Einrichtungen wie Schulen.“

Inzwischen verfügen Rund 90 Prozent aller Haushalte im Land über einen Internetanschluss mit mindestens 50 Mbit/s, das ist eine Steigerung um 20% seit 2018. Mindestens 200 Mbit/s sind inzwischen für drei Viertel der Haushalte in Baden-Württemberg verfügbar. „Dass die übrigen 10% bzw. 25% auch in topografisch schwierigen Regionen schnell erreicht werden, ist für uns Grüne eine prioritäre Aufgabe in den kommenden fünf Jahren“, sagt Willi Halder. 

In Baden-Württemberg wurden von 2016 bis März 2021 insgesamt 1,126 Milliarden Euro allein an Landesgeld in den Breitbandausbau investiert. Die Förderung ist Teil des Breitband-Förderprogramms der grün-geführten Landesregierung. Im Rems-Murr-Kreis wurden 22 Projekte mit einem Gesamtvolumen von 21.311.285,36 Euro bezuschusst. 

Beim Ausbau der Breitbandinfrastruktur darf die öffentliche Hand nur begrenzt mit staatlichen Zuschüssen in den ansonsten freien Markt eingreifen. So darf das Land derzeit uneingeschränkt nur in den sogenannten weißen Flecken fördern. Das sind Regionen, in denen die Breitbandverfügbarkeit unter 30 Mbit im Download liegt. Die grün-geführte Landesregierung hat seit 2011 eine erfolgreiche und zuverlässige Landesförderung aufgebaut, die von Beginn an nur die Zukunftstechnologie Glasfaser mit nahezu unbegrenzten Übertragungsraten fördert. Ebenso haben Grüne von Beginn an auf eine kommunale Infrastruktur gesetzt und nur das sogenannte Betreibermodell gefördert.  

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