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70 Mio. Euro zusätzlich für Radinfrastruktur in Baden-Württemberg

Willi Halder (Grüne): „Es lohnt sich jetzt die Umsetzung von Radinfrastrukturprojekten anzugehen.

Durch eine Kombination von Bundes- und Landesmitteln können Kommunen jetzt bis zu 90 % der zuwendungsfähigen Investitionen für ihre Radinfrastrukturprojekte erhalten.

© chaos answer/Pixabay.com

PRESSEMITTEILUNG

Der Bund hat gestern (25.01.2021) das Programm „Stadt und Land“ für die Realisierung von Radwegen und weiteren Verbesserungen für den Fahrradverkehr veröffentlicht. Mit einem Volumen von 70 Millionen Euro stehen den Kommunen so viele Mittel wie noch nie zur Verfügung.

Im Zuge des „Klimaschutzprogrammes 2030“ unterstützt die Bundesregierung die Länder beim Bau von Radwegen in eigener Zuständigkeit, aber auch bei der Finanzierung kommunaler Infrastruktur mit Fördersätzen von 75 – 80 Prozent. Mit ergänzenden Mitteln nach dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (LGVFG) haben die Kommunen die Chance auf eine Aufstockung der Finanzhilfen von bis zu 90 Prozent. „Ich freue, dass die Kommunen die Gelegenheit haben, jetzt in die Planung und Umsetzung von Lückenschlüssen und ganz neuen Verbindungen gehen zu können und rufe auch ausdrücklich dazu auf, das zu nutzen“, sagt der Grüne Landtagsabgeordnete Willi Halder.

Mit den Fördermitteln können auch Fahrradparkhäuser und Fahrradzonen umgesetzt werden. Das Fahrrad ist ein Verkehrsmittel mit enormen Zuwachsraten. Durch E-Bikes und Lastenräder entstehen neue Nutzungsarten. „Verbesserungen für Fahrradfahrende sind zentrale Aufgaben für die Verkehrswende. Radfahren ist klimaschonend, gesund und spart wertvolle Fläche. Das Fahrrad ist im Vergleich zum Auto oder dem ÖPNV ein effizientes und wirtschaftliches Verkehrsmittel“, so Halder.

Hintergrund:

Die Finanzhilfen des Bundes werden durch die Länder abgewickelt. Um die Antrags- und Abwicklungsverfahren für die Kommunen so einfach wie möglich zu gestalten, hat das Land die Bundes- und Landesförderung aufeinander abgestimmt. Die Bearbeitung der Förderanträge wird in den Regierungspräsidien erfolgen. Mit einem Schreiben werden die kommunalen Landesverbände über die neuen Fördermöglichkeiten inklusive den Bedingungen informiert. Alle Details zur neuen Bundesförderung in Baden-Württemberg sowie die Antragsformulare und Kontakt-daten der zuständigen Behörden werden in den nächsten Tagen auf der Seite www.aktivmobil-bw.de eingestellt.

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