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Land fördert Projekt „Bestandsgewerbe NEUDENKEN“ in Fellbach

Flächenverbrauch reduzieren und Ortskerne attraktiver machen: Diese Ziele verfolgt die grün-geführte Landregierung bei ihrer Strategie der innerörtlichen Entwicklung. Der grüne Landtagsabgeordnete Willi Halder freut sich, dass die Stadt Fellbach beim Förderprogramm „Flächen gewinnen durch Innenentwicklung“ zum Zuge kommt: Für das Projekt „Bestandsgewerbe NEUDENKEN“ erhält Fellbach 40.000 Euro.

© anders_mejlvang/pixabay.com

Die Projektidee „Bestandsgewerbe NEUDENKEN“ widmet sich der Zukunftsfähigkeit und dem Strukturwandel von Gewerbegebieten. Auf verfügbaren Grundstücken soll eine zielgerichtete Nachverdichtung und Nutzungsmischung erfolgen. Die Grenzen zwischen Arbeiten und Wohnen sollen bedarfsgerecht entwickelt werden.

„Gegen Wohnungsknappheit gibt es eben keine einfache Patentlösung – aber allerorts kluge Ideen. Für die Umsetzung heißt es dann: Alte Zöpfe abschneiden und mit mutigen Strategien voran. Dazu müssen alle an einem Strang ziehen – sowohl die Landesregierung als auch die Kommunen“, so der Grüne Landtagsabgeordnete Willi Halder. „Ich freue mich, dass in dieser Förderrunde nun auch die Qualifizierung von Gewerbegebieten stärker hervorgehoben wird, um deren zentrale Bedeutung für eine positive wirtschaftliche Entwicklung zu verdeutlichen“, so Willi Halder weiter.

Insgesamt schüttet das Land 2020 rund 1,02 Millionen Euro für 33 Projekte im Rahmen des Programms „Flächen gewinnen durch Innenentwicklung“ aus. Gefördert werden nach Angaben des Wirtschaftsministeriums insbesondere Pilotansätze, die Innenentwicklung, Städtebau und Bürgerbeteiligung miteinander kombinieren.

Weitere Informationen:

  • Das Förderprogramm „Flächen gewinnen durch Innenentwicklung“ richtet sich an alle Städte, Gemeinden, Gemeindeverwaltungsverbände, Landkreise und Zweckverbände in Baden-Württemberg.
  • Seit 2009 konnten mit dem Programm rund 375 Projekte zur Stärkung der Innenentwicklung mit einem Fördervolumen von insgesamt rund 9,5 Millionen Euro unterstützt werden.
  • Das Förderprogramm zielte auch dieses Jahr darauf ab, mehr innerörtlichen Wohnraum zu schaffen, insbesondere durch Aufstockungen und Dachausbau oder auch durch den Einsatz kommunaler Flächenmanager. Darüber hinaus wird in dieser Förderrunde die Entwicklung von Gewerbegebieten zu bewohnbaren Gebieten stärker hervorgehoben.

 

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