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Breitbandförderung: Rund 624.500 Euro für schnelles Internet im Rems-Murr-Kreis

Das Ministerium für Inneres und Digitalisierung hat heute der Gemeinde Auenwald einen Förderbescheid in Höhe von 459.003,96 Euro für ihren Breitbandausbau übergeben. Weitere 156.563,10 Euro für schnelles Internet gehen auch nach Kernen im Remstal.

„Ich freue mich, dass mit der knappen halben Million des Landes nun die Bürgerinnen und Bürger in den kleineren Ortsteilen Auenwalds zukünftig von schnellem Internet profitieren können“, sagt der Grüne Landtagsabgeordnete Willi Halder und ergänzt: „Auch in Kernen kann mit der Fördersumme das Breitband-Netz weiter ausgebaut werden.“

© Umberto/Unsplash

PRESSEMITTEILUNG

Eine leistungsfähige digitale Infrastruktur vor Ort gehört zu den elementaren Standortfaktoren unserer Gesellschaft. Nicht nur für Unternehmen sind schnelle Breitbandverbindungen wichtig, auch für Privatleute ist schnelles Internet entscheidend für die Wahl des Wohnorts. „Die grün-geführte Landesregierung hat seit 2011 eine erfolgreiche und zuverlässige Landesförderung aufgebaut, die von Beginn an die Zukunftstechnologie Glasfaser fördert“, betont Willi Halder.

Schnelle und flächendeckende Breitband-Netze sind die Voraussetzung für neue Geschäftsideen, wirtschaftliches Wachstum und gesellschaftliche Entwicklung. Bis 2021 wird das Land mehr als eine Milliarde Euro für den Breitbandausbau bereitstellen. „Die Corona-Pandemie hat uns allen nochmals verdeutlicht, dass ein leistungsfähiger Internetanschluss den Anschluss an die Gesellschaft gewährleistet. So können wir oft nur digital mit Familie und Freunden kommunizieren und auch im Homeoffice ist eine Anbindung an das Breitbandnetz notwendig“, ergänzt Halder.

Insgesamt wurden am Mittwoch 39 Breitbandförderbescheide in Höhe von 32,4 Millionen Euro ausgehändigt. Die Fördermaßnahme ist Teil des Breitband-Förderprogramms des Ministeriums für Inneres, Digitalisierung und Migration. Im vergangenen Jahr hat das Land den Breitbandausbau mit 90 Millionen Euro 370 Projekte unterstützt.

Beim Ausbau der Breitbandinfrastruktur darf die öffentliche Hand nur begrenzt mit staatlichen Zuschüssen in den ansonsten freien Markt eingreifen. So darf das Land derzeit uneingeschränkt nur in den sogenannten weißen Flecken fördern. Das sind Regionen, in denen die Breitbandverfügbarkeit unter 30 Mbit im Download liegt.

 

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