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Land verdreifacht die Gelder im Radwegeförderprogramm

„Der Ausbau des Radnetzes geht voran. Baden-Württemberg gilt mittlerweile als Vorbild bei der Radverkehrsförderung“, freut sich der Grüne Landtagsabgeordnete Willi Halder.

 

Mit dem heute vorgestellten Förderprogramm für kommunale Rad- und Fußverkehrsinfrastruktur investiert die grün-geführte Landesregierung etwa 58 Millionen in nachhaltige Mobilität. Die Förderhöhe der neu in das Programm aufgenommen Bauvorhaben – 2018 waren es 18 Millionen Euro - wurde somit innerhalb der letzten Jahre verdreifacht.

Quelle: Ministerium für Verkehr

PRESSEMITTEILUNG

„Radfahren ist Klimaschutz. Klar ist: Wenn wir wollen, dass die Menschen mehr radeln, brauchen wir ein möglichst lückenloses Netz gut ausgebauter Wege und die entsprechende Infrastruktur“, betont Willi Halder.

Neu ins Bauprogramm 2020 aufgenommen wurde die Anlage eines Radschutzstreifens und eines Gehweges in der Schorndorfer Straße in Winnenden.

Im aktuellen Programm liegt der Schwerpunkt der Förderung bei neuen Radwegen, Schutz- und Radfahrstreifen sowie Fahrradabstellanlagen.

Im Rems-Murr-Kreis sind in den letzten Jahren zahlreiche Projekte ins das Förderprogramm aufgenommen worden: Die Verbindung zwischen der B-14 bei Schwaikheim und dem Gewerbegebiet Rieb­eisen in Korb oder auch die Erweiterung der Fahrradboxen am Bahnhof in Winnenden.

Die Radverkehrsförderung spielt eine entscheidende Rolle für die Verkehrswende. Baden-Württemberg möchte Wegbereiter einer nachhaltigen Mobilität werden. Ziel ist, den Radverkehrsanteil bis 2030 auf 20 Prozent zu verdoppeln. „Wir wollen, dass auch der Weg zum Arbeitsplatz immer häufiger mit dem Rad zurückgelegt wird. Pendeln mit dem Rad soll schnell und sicher sein.“

Gerade in dieser schwierigen Phase stellt das Landesprogramm zur Radverkehrsinfrastrukturförderung gleichzeitig auch ein wichtiges Konjunkturprogramm dar. „Es bietet viele Chancen insbesondere auch für die mittelständische regionale Bauwirtschaft. Dabei sind Radverkehrsmaßnahmen längst nicht mehr nur Kleinmaßnahmen. Bei mehr als 90 Vorhaben im ganzen Land handelt es sich um Infrastrukturinvestitionen in Millionenhöhe“, so MdL Halder.

 

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