top image

Landesregierung fördert die Sanierung der Michaelskirche in Waiblingen mit 146.000 EUR

MdL Willi Halder (Grüne): Der Erhalt von Denkmalen sichert das kulturelle Erbe

(c) Mandes Rupp CC BY-SA 4.0

PRESSEMITTEILUNG

260.780 Euro hat das Land Baden-Württemberg in der zweiten Tranche des Denkmalförderprogramms 2019 für den Erhalt und die Sanierung von Kulturdenkmalen im Rems-Murr-Kreis freigegeben.  „Denkmalförderung ist ein Ausdruck von Wertschätzung gegenüber unserer Kultur und Geschichte“, sagt der Grüne Abgeordnete Willi Halder.

Zu den in der zweiten Tranche geförderten Maßnahmen gehört erneut die Evangelische Michaelskirche in Waiblingen. Die Außen- und Dachsanierung des Kirchturms und des Chors wird in diesem Jahr mit 146.470 Euro unterstützt. Auch in die Dach- und Innensanierung der Evangelischen Stiftskirche in Weinstadt-Beutelsbach fließen insgesamt 83.590 Euro. In Weinstadt-Großheppach wird der zweite Bauabschnitt der Außenrenovierung des Kirchenschiffs mit Dachdeckung der Evangelischen Ägidiuskirche mit 30.720 Euro gefördert.

„Ich freue mich, dass auch der Rems-Murr-Kreis von den Mitteln der Denkmalförderung profitiert“, so Halder. „Denkmalpflege ist auch immer Pflege des heimischen Handwerks, der Fachgewerke und des Mittelstands. Sie sind in der Lage, die vom Landesamt für Denkmalschutz geforderten qualitativ hohen Ansprüche zu erfüllen“ führt Halder fort.

Landesweit stehen in diesem Jahr insgesamt 15,9 Millionen Euro für das Denkmalförderprogramm zur Verfügung. In der ersten Tranche wurden rund 5,3 Millionen Euro ausgeschüttet. Die Summe der aktuellen zweiten Tranche beträgt 6,5 Millionen.

Das Land unterstützt Kirchen und Klöster, Burgruinen, historische Ortskerne oder Mühlen und alte Industrieanlagen durch staatliche Zuschüsse aus Erlösen der Staatlichen Toto-Lotto Baden-Württemberg. Ziel des Denkmalförderprogrammes ist der Schutz der 90.000 Bau- und Kunstdenkmale sowie der mehr als 60.000 archäologischen Denkmale in Baden-Württemberg. „Mit dieser Vielfalt zählt das Land-Baden-Württemberg zu einem der kulturell und historisch reichsten Lebensräume Deutschlands“, ergänzt Halder.

Diese Webseite verwendet Cookies. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen, stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Mehr Informationen