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24.990 Euro aus dem Förderprogramm Digitalisierung und Heimat für die Gemeinde Leutenbach

Wie verändert die Digitalisierung die Sicht auf unsere Heimat, auf unsere Gemeinde, auf unser direktes Umfeld? Kann Digitalisierung ein stärkeres Zusammenleben befördern oder wird sie sich eher negativ auf unsere Gemeinschaft auswirken?

© Ministerium f. Inneres

PRESSEMITTEILUNG

Wie verändert die Digitalisierung die Sicht auf unsere Heimat, auf unsere Gemeinde, auf unser direktes Umfeld? Kann Digitalisierung ein stärkeres Zusammenleben befördern oder wird sie sich eher negativ auf unsere Gemeinschaft auswirken?Mit der Teilnahme am Modellprojekt „Digitalisierung und Heimat“ will die Gemeinde Leutenbach der Entwicklung entgegenwirken, dass Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde, im Zuge der Digitalisierung, den Wohnort nicht mehr als Heimat definieren. Ziel des Projekts ist es, das Heimatgefühl der Menschen auch in Zeiten von Digitalisierung und Globalisierung zu stärken.

Die Gemeinde Leutenbach konnte die Fachjury mit Ihrem Projekt überzeugen und heute einen Förderbescheid in Höhe von 24.990 Euro für die erste Phase entgegennehmen. „Die Digitalisierung wirkt sich bereits in vielfältigen Bereichen auf unseren Alltag aus, egal ob privat oder beruflich. Daher freue ich mich, dass die Gemeinde Leutenbach mit Ihrer Bewerbung überzeugen konnte und sich der Herausforderung als Modellkommune stellt“, so der Grüne Landtagsabgeordnete Willi Halder.

Info:

Der Gemeindetag wurde von seinen Mitgliedern bereits im Jahr 2017 darauf aufmerksam gemacht, dass die Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinden im Zuge der Digitalisierung den Wohnort nicht mehr als Heimat definieren und sich vom dortigen, alltäglichen Leben immer weiter weg entwickeln. Digitale Angebote beschleunigen diese Entwicklung. Gerade die kleineren Gemeinden bis 20.000 Einwohner haben hier Schwierigkeiten, sich als attraktiver Arbeits- und Wohnort zu präsentieren.. Aus den 13 Bewerbungen wurden unter Beteiligung des Innenministeriums 10 Bewerber ausgesucht (9 Gemeinden und ein Gemeindeverbund).

Es werden zunächst in Phase 1 (Bescheidübergabe heute) durch verschiedene Bürgerbeteiligungen Strategien erstellt. In einer zweiten Phase, deren Gelder später beantragt werden, soll es dann zur Umsetzung der in Phase 1 erstellten Strategien kommen. Das Projekt ist für 2 Jahre ausgelegt. Die Finanzierung liegt für beide Phasen für alle Teilnehmer bei bis zu 1 Mio. €.

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