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Förderung von 21 Projekten im Rems-Murr-Kreis

Insgesamt 1,4 Mio Euro gehen in den Rems-Murr-Kreis

© Pexels/pixabay

PRESSEMITTEILUNG

Im Rahmen der Programmentscheidung des Entwicklungsprogramms Ländlicher Raum (ELR) hat das Ministerium für Ländlichen Raum auch 21 Projekte in 9 Kommunen im Rems-Murr-Kreis ausgewählt.

„Die Förderung ist ein wichtiger Impuls für die Entwicklung unserer ländlichen Räume“, so der Grüne Abgeordnete Willi Halder. „Deshalb hat die Grün-geführte Landesregierung das Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) noch einmal um acht Millionen aufgestockt. Mit einer Rekordsumme von mehr als 75 Millionen Euro fördert die Landesregierung schwerpunktmäßig Innenentwicklung und Wohnraum. Erstmals mit einem Förderzuschlag für das Bauen mit Holz.“

Die aktuelle Neuausrichtung des ELR zielt auf die Innenentwicklung der Kommunen im ländlichen Raum und die Schaffung von zusätzlichem Wohnraum. So liegt auch für den Rems-Murr-Kreis der Förderschwerpunkt beim Wohnen, mit insgesamt 711.720,-- Euro.

Ein Förderschwerpunkt in diesem Jahr sind auch Gemeinschaftseinrichtungen. Davon profitiert die Gemeinde Burgstetten, die mit einem Zuschuss von 500.000,-- Euro für die Sanierung des Freibades in Erbstetten rechnen kann. „Ich freue mich über die Förderung für das mit großem bürgerschaftlichem Engagement getragene „Bädle“ in Erbstetten“, so der Grüne Landtagsabgeordnete Willi Halder. „Nicht nur die Badegäste aus dem Ort, sondern auch die aus den umliegenden Gemeinden, werden sich über die Sanierung und den Weiterbestand des familienfreundlichen Freibades freuen.“

Hintergrund Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum

Das ELR ist das zentrale Investitionsförderprogramm des Landes für den Ländlichen Raum. Ergänzend zu anderen Förderprogrammen und -kulissen im Ländlichen Raum wie Leader, Plenum, den zwei Biosphärengebieten und den sieben Naturparken gibt es Impulse, die Ländliche Regionen attraktiver machen. Die grün-geführte Landesregierung will mit dem ELR den Ländlichen Raum nachhaltig stärken und hat das Programm seit 2012 auf die aktuellen Herausforderungen in Klimaschutz und Ressourceneffizienz ausgerichtet.

Im Sinne einer Politik für Klimaschutz, Ressourceneffizienz und Lebensqualität im Ländlichen Raum führen Energieeinsparung, hohe Energieeffizienz, erneuerbare Energien oder umweltfreundliche Bauweisen bei privaten Projekten zu einem Fördervorrang und sind für kommunale Projekte Fördervoraussetzung.

Die Auswahl der Orte und der Projekte erfolgte in einem Wettbewerb der besten Ideen, basierend auf den Entwicklungskonzepten der Gemeinden. Das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz trifft jährlich die Programmentscheidung. Bis zur Aufnahme der Orte und Projekte in die Programmentscheidung wird auch die strukturverbessernde Wirkung der Projekte beurteilt. Je größer die strukturellen Mängel der Gemeinden, je schlüssiger und realistischer das Entwicklungskonzept und die geplanten strukturverbessernden Maßnahmen sind, desto größer ist die Chance zur Aufnahme in das ELR-Programm.

Mit dem ELR als zentralem und flexiblem Förderinstrument für den Ländlichen Raum unterstützt das Land die nachhaltige strukturelle Verbesserung in ländlich geprägten Gemeinden. Ziel ist es, den Ländlichen Raum als zeitgemäßen und attraktiven Wohn-, Lebens- und Arbeitsort zu erhalten, die ökologische und soziale Modernisierung von Wirtschaft und Gesellschaft zu unterstützen, den demografischen Veränderungsprozess zu gestalten, die dezentrale Siedlungs- und Wirtschaftsstruktur des Landes zu erhalten sowie der Abwanderung entgegenzuwirken.

Fördersummen Rems-Murr-Kreis:

Althütte – EUR 50.000,--

Auenwald – EUR 201.720,--

Backnang – EUR125.660,--

Berglen – EUR 100.000,--

Burgstetten – EUR 555.000,--

Großerlach – EUR 85.800,--

Murrhardt – EUR 157.475,--

Oppenweiler – EUR 20.000,--

Spiegelberg – EUR 166.220,--

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