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Waiblingen profitiert von Förderprogramm für nichtinvestiven Städtebau

MdL Willi Halder: „Aktives Miteinander im Quartier stärkt gesellschaftlichen Zusammenhalt“

© pixabay.de

PRESSEMITTEILUNG

Mit 28.400,-- Euro profitiert Waiblingen im Erneuerungsgebiet Waiblingen-Süd von der nichtinvestiven Städtebauförderung des Landes. „Uns Grünen ist es ein wichtiges Anliegen, dass Einwohnerinnen und Einwohner aller Generationen am Leben im Quartier aktiv teilnehmen können. Mit den Fördermitteln geben wir den Kommunen die Möglichkeit, Bewohner*innen bei der Gestaltung der Wohnquartiere unmittelbar einzubinden und Quartiersmanagement nachhaltig zu verankern“, so der Grüne Abgeordnete Willi Halder. Ob ehrenamtliches Engagement, Freizeitgestaltung, Integration von Migrantinnen und Migranten, Inklusion von Menschen mit Behinderung oder Teilhabe von älteren Menschen – in Wohnquartieren werden viele wichtige Fragen des Zusammenlebens entschieden. Die Mittel ermöglichen in bestehenden Sanierungsgebieten der „Sozialen Stadt“, der „Aktiven Stadt- und Ortsteilzentren“ und des Landessanierungsprogramms begleitende nichtinvestive Maßnahmen zur Quartiersentwicklung.

Mit den Fördermitteln kann das bereits bestehende Quartiersmanagement im Waiblinger Süden weiter gestärkt werden. Das Programm ist ein wichtiger Baustein, um die Erfolge der städtebaulichen Erneuerung vor Ort zu verstetigen.

„Unser Ziel ist die Stärkung städtebaulicher Quartiere. Deshalb ist es so wichtig, dass wir die Menschen vor Ort in die Entwicklung einbinden. Über dieses aktive Miteinander im Quartier, den Dialog und gemeinsame Projekte stärken wir die sozialen Strukturen im Quartier und den gesellschaftlichen Zusammenhalt“, betont Willi Halder, MdL (Grüne).

Hintergrund zum Förderprogramm

Als Bewilligungsvolumen für die nichtinvestive Städtebauförderung haben im Jahr 2017 insgesamt 900.000 Euro zur Verfügung gestanden. Der Förderhöchstbetrag für ein städtebauliches Erneuerungsgebiet beträgt 100.000 Euro. Der Förderzeitraum beträgt bis zu fünf Jahre. Insgesamt wurden 14 Anträge von 12 Städten und Gemeinden berücksichtigt.

Die Förderung kann einzeln oder auch kombiniert im Rahmen eines Verfügungsfonds, für den Einsatz eines Quartiersmanagers oder für sonstige geeignete nichtinvestive Projekte erfolgen.

Zuwendungsempfänger sind die Gemeinden, sie können die Mittel zusammen mit ihrem Eigenanteil an Dritte weiterbewilligen.