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Sanierung von Bundes- und Landesstraßen geht 2017 mit Hochdruck weiter

Willi Halder, Grüne: „Grün-Schwarz in Baden-Württemberg investiert konsequent in den Abbau des Sanierungsstaus.“

© Rainer Sturm / pixelio.de

PRESSEMITTEILUNG

In der ersten Tranche für 2017 sind nun wieder auch fünf Straßenprojekte aus dem Rems-Murr-Kreis dabei“, freut sich der grüne Landtagsabgeordnete Willi Halder. „Mehr Mittel für den Erhalt erhöhen nicht nur die Verkehrssicherheit, sie sind schlicht ein Gebot wirtschaftlicher Vernunft. Je früher wir Fahrbahnschäden beseitigen, umso günstiger sind die Maßnahmen für die Steuerzahler. Was wir heute sanieren holt uns in Zukunft nicht als mehrfach teurer Ersatzneubau ein“, sagt Willi Halder.

In die Sanierung von Landesstraßen inklusive Brücken hat die Landesregierung von 2013 bis 2016 im Schnitt 97 Millionen Euro investiert. Der Landesrechnungshof hatte als Minimum für den Straßenerhalt 80 Millionen Euro jährlich ermittelt. „Das Land stellt mehr Mittel zur Verfügung, da der Erhalt der Landesstraßen in den vergangenen Jahrzehnten leider vernachlässigt wurde. Sehr viele Landesstraßen haben sich zu Holperstrecken entwickelt“, weiss Willi Halder. „Hier setzt das grün geführte Verkehrsministerium klar auf Sanierung.“

Die aktuelle systematische Zustandserfassung 2016 ergab, dass sich der Beschaffenheit der Landesstraßen erstmals seit 1992 verbessert hat. Ein ähnliches Bild ergibt sich bei den Bundesstraßen – der Bund stellt den Ländern inzwischen ebenfalls einen größeren Anteil seiner Gelder für die Sanierung zur Verfügung.

Dank höherer Finanzmittel für den Erhalt hat das Land zwischen 2011 und 2016 1.179 Kilometer Landesstraßen und 1.662 Kilometer Bundesstraßen sanieren können. Das baden-württembergische Erhaltungsprogramm für die Jahre 2017 bis 2020 der Landesstraßen beinhaltet die Generalüberholung weiterer 1.000 Straßenkilometer. 828 Straßenkilometer sind im Erhaltungsprogramm 2017 bis 2019 der Bundesstraßen eingeplant.