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Land fördert das Projekt UPsideDOWN im Kulturhaus Schwanen mit 10.000 Euro

Willi Halder (Grüne): Kultur bereichert unsere Gesellschaft

© MTheiler / Wikimedia Commons

PRESSEMITTEILUNG

Das Land setzt auch 2017 die Förderung von Kunst und Kultur im ganzen Land mit dem Innovationsfonds Kunst fort. Das Projekt „UPsideDOWN“, eine Gemeinschaftsproduktion des Kulturhaus Schwanen in Waiblingen und der Freien Bühne Stuttgart,  gehört zu den 22 Projekten, die für ihre Arbeit zur Integration und Partizipation von Flüchtlingen mit 10.000,-- Euro gefördert werden. Der Grüne Abgeordnete Willi Halder gratuliert  den Antragstellern zu diesem Erfolg: „Im Rems-Murr-Kreis gibt es viele BürgerInnen, die sich mit großem Engagement für unsere lokale Kunst- und Kulturszene stark machen. Es ist wichtig, dass wir diese wertvolle Arbeit unterstützen. Es freut mich besonders, dass die Akteure mit dem Projekt UPsideDOWN mit ihrem Antrag erfolgreich waren.“

Im Projekt UPsideDOWN wird Diversität als Chance für persönliches und gesellschaftliches Lernen gesehen. Mit Beiträgen der Jugendlichen und jungen Erwachsenen ab 12 Jahren aus verschiedenen Milieus wird ein Tanztheaterstück auf die Beine gestellt, das im April 2018 dann in Waiblingen und Stuttgart zu sehen sein wird. Das Projekt startet am 09.11.2017 im Kulturhaus Schwanen in Waiblingen unter der Leitung der Schauspielerin Ismene Schell, der Sängerin und Stimmtrainerin Jenny Sprenger-Müller und des Tänzers und Choreografen Yahi Nestor Gahé von der Elfenbeinküste. Anmeldungen sind möglich über den Schwanen: Tel. 07151-5001-1660.

Unterstützt werden aus dem Innovationsfonds Kunst 22 künstlerische und kulturpädagogische Vorhaben, die sich auf partizipative Weise mit der besonderen Lebenssituation von Migranten und geflüchteten Menschen auseinandersetzen und die Begegnung und Vermittlung von Kulturen zum Inhalt haben. Dazu gehören insbesondere auch Kunst- und Kulturprojekte, die Kooperationen und Vernetzungen fördern, den Fokus auf Teilhabe richten sowie nachhaltige Strukturen aufbauen wollen. Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst stellt hierfür knapp 400.000 Euro bereit.

„Die große Zahl der Anträge zeigt, wie lebendig die Kunst- und Kulturszene in unserem Land ist. Kultur bereichert unsere Gesellschaft, sie kann Veränderungen anstoßen und trägt zum gesellschaftlichen Zusammenhalt bei. Wir werden uns auch in Zukunft dafür stark machen, dass solche kreativen Spielräume  eine entsprechende Unterstützung erhalten, um diese wichtige Aufgabe verantwortungsvoll wahrnehmen zu können“, betont Willi Halder (Grüne).

Hintergrund zum Innovationsfonds:
Die grün-geführte Landesregierung hat 2012 den in der Kunstkonzeption 2020 vorgeschlagenen Innovationsfonds Kunst als neues Förderinstrument aufgelegt. Jedes Jahr können sich Kulturinstitutionen hier um Mittel für Projekte bewerben. Thematisch geht es dabei zum einen um Experimentelles, zum anderen um Förderlinien wie Kulturelle Bildung, Interkultur, Kulturprojekte in der Flüchtlingsarbeit oder Kultur im ganzen Land.  Der Innovationsfonds schafft es so, Neues in die Kunst zu bringen und jenseits der institutionellen Finanzierung Spielräume für Themen der Zeit zu eröffnen.  Seit der Einführung des Innovationsfonds wurden insgesamt 488 Projekte mit mehr als 11,6 Mio. Euro unterstützt.

Mehr Infos: www.mwk.baden-wuerttemberg.de/innovationsfonds-kunst