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Fellbacher Projekt erhält Förderung aus dem Programm „Impulse Inklusion“

Willi Halder: „Inklusion vor Ort kann nur gelingen, wenn alle mitmachen“

© Hajo Rebers / pixelio.de

PRESSEMITTEILUNG

Eine Reise der inklusiven Band „Groove Inclusion“ zum Weltkongress für Menschen mit Behinderung in Jekaterinenburg (Russland), war der Impuls das Projekt der Stadt Fellbach „B-all inclusive“ ins Leben zu rufen. Die Idee: Mit Musik und Tanz die Inklusion in Form eine Ball-Abends weiter zu entwickeln und Menschen zusammenzubringen.

Sozial- und Integrationsminister Lucha hat heute 33 Modellprojekte bekanntgegeben, die in diesem Jahr über das Projektprogramm „Impulse Inklusion“ gefördert werden. Das Projekt aus Fellbach kann nun mit einer Förderung des Landes in Höhe von EUR 13.905,-- starten.

„Ein Projekt mit Vorbildcharakter“, gratuliert der grüne Abgeordnete Willi Halder. “Ich bin schon sehr gespannt auf die Planungen und Vorbereitungen für diese überregionale Veranstaltung für Menschen mit und ohne Behinderung. Und natürlich freue ich mich auf den Ball. Ob nun mit Band oder Orchester – es wird auf jeden Fall eine Neuheit im Kreis sein. Es ist toll, dass es im Rems-Murr-Kreis so viele Menschen gibt, die sich in ihren Gemeinden oder ihrer Nachbarschaft dafür engagieren, dass das Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderungen in unserem Landkreis zu einer Selbstverständlichkeit wird“, so Willi Halder.

Die Förderung ist ein Beleg dafür, dass Inklusion erfolgreich ist, wenn Menschen mit und ohne Behinderung an ihren Wohnorten auch entsprechende Angebote zur Beteiligung vorfinden. Nur so können sie ihr Recht ausüben, selbstbestimmt und gleichberechtigt am gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Leben teilzunehmen.

Hintergrund zum Förderprogramm:

Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha hat am Mittwoch (13. Dezember) 33 Modellprojekte bekannt gegeben, die in diesem Jahr über das Förderprogramm „Impulse Inklusion“ finanziell unterstützt werden: Ziel der Förderung ist es, landesweit Initiativen zu ermöglichen, die das Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderungen voranbringen wollen. Dafür stehen 2017 rund 500.000 Euro zur Verfügung. Gefördert werden Projekte von Selbsthilfeorganisationen, Behinderteneinrichtungen, Kreisen, Kommunen und Vereinen.

Das Förderprogramm ist Teil der Initiative des Sozialministeriums, mit der die UN-Behindertenkonvention in Baden-Württemberg umgesetzt werden soll.