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ELR-Förderung ermöglicht viele Projekte im Rems-Murr-Kreis

Willi Halder: „Grün-Schwarz investiert 1,6 Mio EUR in den Ländlichen Raum des Kreises.“

PRESSEMITTEILUNG

Insgesamt 9 Kommunen des Rems-Murr-Kreises kommen in den Genuss der Förderung des Entwicklungsprogramms Ländlicher Raum (ELR). So kann sich die Gemeinde Korb über eine Förderung für den Neubau des Dorfhauses Kleinheppach in Höhe von EUR 500.860,-- freuen. Zusätzlich wird auch die Erneuerung der Betriebstechnik des Backhäusles mit EUR 16.760 gefördert. „Die Planung des Dorfhauses hat sich im Wettbewerb um die besten Projekte 2017 durchgesetzt. Das ist eine Auszeichnung für die Planer und die Kommune, die sich der Aufgabe stellt, den Ortskern weiter attraktiv zu gestalten“, so der Grünen-Abgeordnete Willi Halder. Im Dorfhaus Kleinheppach soll die Ortsbücherei untergebracht werden, sowie im Untergeschoss das Steinzeitmuseum.

Die Grün-geführte Landesregierung fördert in diesem Jahr über 1015 Projekte mit 62 Mio EUR. Die Förderschwerpunkten sind 2017: Wohnen, wohnortnahe Versorgung, Arbeiten, und attraktive Ortskerne in den Gemeinden im Ländlichen Raum in Baden-Württemberg.

„Die Landesregierung trägt mit der ELR-Förderung bedeutend zu gleichwertigen Lebensbedingungen im Land bei. Die ELR-Projekte haben zum Ziel, die Strukturen ländlich geprägter Orte nachhaltig zu verbessern. In diesem Jahr legt die Landesregierung einen besonderen Schwerpunkt auf die Innenentwicklung der Kommunen. Nahezu 50% der Mittel werden 2017 dafür verausgabt. Durch Innenentwicklung will die Landesregierung den Flächenverbrauch eindämmen und Ortsmitten attraktiv halten“, sagt Willi Halder. „ Dazu gehört auch, dass die Gewerbetreibenden vor Ort Entwicklungsmöglichkeiten haben“, so der grüne Abgeordnete. So kommen Gewerbebetriebe in Spiegelberg, Auenwald, Althütte, Alfdorf und Welzheim in den Genuss der ELR-Förderung und auch eine Bäckerei in Murrhardt, die zur Sicherung der Grundversorgung beiträgt wird gefördert.

„Die in den vergangenen Jahren begonnene erfolgreiche ökologische Neuausrichtung des Programms, hin zu energieeffizientem und umweltfreundlichem Bauen, wird in 2017 mit dem neuen Schwerpunkt Wohnen/Innenentwicklung mit einer der höchsten finanziellen Ausstattung konsequent fortgesetzt. Ich freue mich, dass auch im Bereich Wohnen ein hoher Anteil der Förderung in den Rems-Murr-Kreis fließt“, sagt Willi Halder.

Hintergrund Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum

Das ELR ist das zentrale Investitionsförderprogramm des Landes für den Ländlichen Raum. Ergänzend zu anderen Förderprogrammen und -kulissen im Ländlichen Raum wie Leader, Plenum, den zwei Biosphärengebieten und den sieben Naturparken gibt es Impulse, die Ländliche Regionen attraktiver machen. Die grün-geführte Landesregierung will mit dem ELR den Ländlichen Raum nachhaltig stärken und hat das Programm seit 2012 auf die aktuellen Herausforderungen in Klimaschutz und Ressourceneffizienz ausgerichtet.

Im Sinne einer Politik für Klimaschutz, Ressourceneffizienz und Lebensqualität im Ländlichen Raum führen Energieeinsparung, hohe Energieeffizienz, erneuerbare Energien oder umweltfreundliche Bauweisen bei privaten Projekten zu einem Fördervorrang und sind für kommunale Projekte Fördervoraussetzung.

Die Auswahl der Orte und der Projekte erfolgte in einem Wettbewerb der besten Ideen, basierend auf den Entwicklungskonzepten der Gemeinden. Das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz trifft jährlich die Programmentscheidung. Bis zur Aufnahme der Orte und Projekte in die Programmentscheidung wird auch die strukturverbessernde Wirkung der Projekte beurteilt. Je größer die strukturellen Mängel der Gemeinden, je schlüssiger und realistischer das Entwicklungskonzept und die geplanten strukturverbessernden Maßnahmen sind, desto größer ist die Chance zur Aufnahme in das ELR-Programm.