top image

Land fördert Projekt „Sprünge für das Leben“ im Kulturhaus Schwanen mit 80.000 Euro

MdL Willi Halder (Grüne): „Kunst und Kultur wirken als Kit für den Zusammenhalt der Gesellschaft“

© mauriciokell / pixabay

Mit 80.000 Euro fördert das Land das Projekt „Sprünge für das Leben“ des Waiblinger Kulturhaus Schwanen. Die Förderung gilt für einen Projektzeitraum von zwei Jahren. „Das gesellschaftliche Gefüge hat Risse bekommen. Deshalb ist es so wichtig, dass wir auch jenseits der etablierten Kulturräume mit dialog- und beteiligungsorientierten Formaten arbeiten. Von Kunst– und Kultureinrichtungen wie dem Kulturhaus Schwanen gehen wichtige Impulse aus zu der Frage, wie wir den aktuellen gesellschaftlichen Umbrüchen begegnen. Ich gratuliere den Projektverantwortlichen zur Förderung und Anerkennung ihrer wertvollen Arbeit", sagt MdL Halder.

Mit den finanziellen Mitteln können ab dem kommenden Schuljahr in Zusammenarbeit mit Schulen künstlerisch-pädagogische Fachkräfte, Räume, Veranstaltungstechniker und Ausrüstung für Gesangs- und Tanztrainings oder Theaterarbeit zur Verfügung gestellt werden. Neben Schülerinnen und Schülern der beiden umliegenden Gemeinschaftsschulen, die das kulturelle Bildungsangebot im Rahmen ihrer Schulprofile als Wahlpflichtfach anbieten, sind auch AGs aus weiteren Schulen involviert. Die Angebote sind auch für Interessierte Jugendliche und Erwachsene im Alter zwischen 11 und 30 Jahren zugänglich.

Pro Schuljahr werden auch zwei Theaterstücke realisiert, die im Theatersaal des Schwanen öffentlich gezeigt werden.

„Hier werden verschiedene gesellschaftliche Gruppen aufeinander treffen und gemeinsam ein integratives Kulturprojekt auf die Beine stellen. Ein wichtiger Lernort für alle Beteiligten. Kunst und Kultur haben für den Zusammenhalt der Gesellschaft eine grundlegende Funktion: Sie sind das Bindemittel – der Kit – für eine Gesellschaft, denn mit ihren Angeboten fördern sie Kreativität, Empathie und Toleranz, sie regen zu kritischem Denken und zur Selbstreflexion an“, so MdL Willi Halder.

Für das Modellprogramm „gesellschaftlicher Zusammenhalt“ des Ministeriums für Wissenschaft und Kunst haben sich Kunst- und Kultureinrichtungen aus ganz Baden-Württemberg gleich bei der ersten Ausschreibungsrunde mit über 100 Anträgen beworben. Mit rund einer Million Euro werden 2018 insgesamt 11 Vorzeige-Projekte gefödert, die verstärkt die Zivilgesellschaft beteiligen und auf künstlerische Weise den aktuellen gesellschaftlichen Umbrüchen begegnen.

Hintergrund zum Sonderprogramm „Gesellschaftlicher Zusammenhalt“

Gefördert werden Projekte von Kunst- und Kulturinstitutionen zu den Themen gesellschaftlicher Wandel und gesellschaftlicher Zusammenhalt auf der Grundlage einer verbindlichen, längerfristig angelegten Kooperation mit Akteuren aus der Amateurkunst, der freien Szene, Hochschulen, Soziales, Bildung (u.a. Schulen), Religion, Sport, Wirtschaft oder Verwaltung.

Diese Webseite verwendet Cookies. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen, stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Mehr Informationen