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Grundschulen stärken unsere Kinder

Willi Halder, MdL: „Es gibt keine Rolle rückwärts in Sachen Grundschulempfehlung“

© Klimkin / pixabay

PRESSEMITTEILUNG

Die beiden grünen Landtagsabgeordneten Petra Häffner und Willi Halder sehen es als wichtige bildungspolitische Aufgabe an, die Grundschulen zu stärken. „Grundschulen vermitteln unseren Kindern die ersten Basiskompetenzen, um erfolgreich ihren Bildungsweg gehen zu können. Als heterogene Schulart stehen die Grundschulen vor großen Herausforderungen. Ob nun die Integration von Schülerinnen – und Schülern mit Migrationshintergrund, die Inklusion oder der Umgang mit digitalen Medien. Wir Grüne unterstützen die Grundschulen für diese Herausforderungen der Zukunft.

Was die Aufhebung der verbindlichen Grundschulempfehlung angeht, haben die beiden Abgeordneten eine klare Haltung: „Damit stärken wir die Verantwortung der Eltern. Zusätzlich zur Empfehlung haben diese die Möglichkeit, sich beim Aufnahmegespräch von der weiterführenden Schule beraten zu lassen oder eine spezielle Beratungsstelle aufzusuchen.

„Die unverbindliche Grundschulempfehlung hat sich bewährt. Eltern und Schulen haben den besten Blick auf die Fähigkeiten der Kinder. Daher war es ein richtiger Schritt, den Eltern mehr Entscheidungsfreiheit im System Schule zu geben. Daran hält nicht nur der Bildungsausschuss im Landtag von Baden-Württemberg fest, sondern auch die Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann“, sagt die Schorndorfer Wahlkreisabgeordnete Petra Häffner, Mitglied im Bildungsausschuss des Landtags von Baden-Württemberg.

„Am Ende entscheiden die Eltern, auf welche weiterführende Schule ihr Kind geht. Sie kennen ihr Kind schließlich besser als jede andere Person. Außerdem ist es erwiesen, dass Eltern die Empfehlung der Grundschule auch ernst nehmen“, sagt der Grüne Abgeordnete Willi Halder.

„Für mich ist es wichtig, dass wir den frühen Druck des Leistungswettbewerbs von den Grundschulkindern nehmen konnten und sie sich so besser dem Erlernen von Lesen, Schreiben und Rechnen widmen können“, so der Grüne Abgeordnete Willi Halder.

Und wie Schülerinnen und Schüler ohne Lerndruck, aber mit viel Eigeninitiative zum Erfolg kommen, davon kann sich jeder in der Gemeinschaftsschule in Korb überzeugen. Hier lernen Jungen und Mädchen mit verschiedensten Empfehlungen gemeinsam, ohne Noten, aber sichtlich mit hoher Motivation.

Von 53 Schülerinnen und Schülern des ersten Jahrgangs mit Realschulabschluss haben 17 Jugendliche eine eins vor dem Komma. Die Schulempfehlung war zu Schulbeginn erst einmal Nebensache. In der GMS Korb haben es der Rektor und die Lehrerinnen und Lehrer geschafft, ihre Begeisterung für das schulische Konzept auf die Schülerinnen und Schüler zu übertragen. Rektor Thomas Kuntz trägt Sorge dafür, dass seine Lehrerinnen und Lehrer konstante Fortbildung erhalten. So kann gute Beziehungsarbeit, fortwährende Beratung und ein ganztägiges Lernkonzept zu diesem nun fulminanten Abschluss-Ergebnissen führen. Auch unter dem Aspekt, so Kuntz, dass die Hälfte der aktuellen Absolventen „hauptschulempfohlen“ waren.

„Ich bin mächtig stolz auf die jungen Menschen, die in der Gemeinschaftsschule Korb die Chance ergriffen haben, zu zeigen, dass Spitzenleistungen auch in heterogenen Gruppen möglich sind. Für mich ist das eine echte Teamleistung, die in jedem Wirtschaftsunternehmen in der Region gefragt sein wird“, so Halder, „und mir ist nicht bang um die 32 Jugendlichen, die nun die Fachhochschulreife oder das Abitur anstreben“, ist sich der Grüne Abgeordnete Halder sicher.

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