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ELR-Förderung ermöglicht Projekte im ländlichen Raum

Willi Halder, MdL: „Der Ländliche Raum liegt mir sehr am Herzen

© HansLinde/Pixabay

PRESSEMITTEILUNG

Mit insgesamt 9 geförderten Projekten im Rems-Murr-Kreis reagiert die Grün- Schwarze Landesregierung auf die aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen im Ländlichen Raum. Mit über 370.000,-- Euro fördert die Landesregierung Maßnahmen im Wohnungsbau und der Förderung von Kleinstunternehmen in den ländlichen Gegenden des Rems-Murr-Kreises.

„Die Förderung der Innenentwicklung und der Erhalt der Attraktivität der Ortskerne ist mir ein großes Anliegen“, so der Abgeordnete Halder. „Mit Hilfe der Fördergelder können auch die Strukturen in ländlich geprägten Orten nachhaltig verbessert werden und das Wohnen auf dem Land wird damit wieder attraktiv“, freut sich Willi Halder.

Mit einem Förderbetrag von 11.600,-- Euro kann in der Gemeinde Sechselberg (Althütte) nun die Sanierung des ehemaligen Feuerwehrgerätehauses angegangen werden. Zur anschließenden Nutzung durch das Deutsche Rote Kreuz und die „Helfer vor Ort“.

In diesem Jahr legt die Landesregierung, wie im Vorjahr, einen besonderen Schwerpunkt auf die Innenentwicklung der Kommunen und die gezielte Förderung von Wohnraum. Allein dafür gehen 277.000,-- Euro Fördermittel in den Rems-Murr-Kreis. „Innen vor außen. So dämmen wir den Flächenverbrauch ein und sorgen für lebendige Ortsmitten“, sagt Willi Halder. „Die erfolgreiche ökologische Neuausrichtung des Programms wird 2018 konsequent fortgesetzt. Nie zuvor hatten die finanzielle Ausstattung des ELR und seine neue Ausrichtung ein so großes Potenzial, den Ländlichen Raum innovativ zu halten und nachhaltig zu stärken.“, betont MdL Halder, „zusätzlich unterstützen wir kleine Unternehmen im ländlichen Raum des Kreises mit 81.710 Euro.“

Hintergrund Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum

Das ELR ist das zentrale Investitionsförderprogramm des Landes für den Ländlichen Raum. Ergänzend zu anderen Förderprogrammen und -kulissen im Ländlichen Raum wie Leader, Plenum, den zwei Biosphärengebieten und den sieben Naturparken gibt es Impulse, die Ländliche Regionen attraktiver machen. Die grün-geführte Landesregierung will mit dem ELR den Ländlichen Raum nachhaltig stärken und hat das Programm seit 2012 auf die aktuellen Herausforderungen in Klimaschutz und Ressourceneffizienz ausgerichtet.

Im Sinne einer Politik für Klimaschutz, Ressourceneffizienz und Lebensqualität im Ländlichen Raum führen Energieeinsparung, hohe Energieeffizienz, erneuerbare Energien oder umweltfreundliche Bauweisen bei privaten Projekten zu einem Fördervorrang und sind für kommunale Projekte Fördervoraussetzung.

Die Auswahl der Orte und der Projekte erfolgte in einem Wettbewerb der besten Ideen, basierend auf den Entwicklungskonzepten der Gemeinden. Das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz trifft jährlich die Programmentscheidung. Bis zur Aufnahme der Orte und Projekte in die Programmentscheidung wird auch die strukturverbessernde Wirkung der Projekte beurteilt. Je größer die strukturellen Mängel der Gemeinden, je schlüssiger und realistischer das Entwicklungskonzept und die geplanten strukturverbessernden Maßnahmen sind, desto größer ist die Chance zur Aufnahme in das ELR-Programm.

Mit dem ELR als zentralem und flexiblem Förderinstrument für den Ländlichen Raum unterstützt das Land die nachhaltige strukturelle Verbesserung in ländlich geprägten Gemeinden. Ziel ist es, den Ländlichen Raum als zeitgemäßen und attraktiven Wohn-, Lebens- und Arbeitsort zu erhalten, die ökologische und soziale Modernisierung von Wirtschaft und Gesellschaft zu unterstützen, den demografischen Veränderungsprozess zu gestalten, die dezentrale Siedlungs- und Wirtschaftsstruktur des Landes zu erhalten sowie der Abwanderung entgegenzuwirke.